Fachschaftsrat der Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Göttingen

Einführung in die verkürzte Kapitalismuskritik

15.1. 16 Uhr VG 1.105

Seit der Krise 2007 darf Kapitalismus wieder kritisiert werden und dies wird auch fleißig getan. Die Rede ist jedoch meist von gierigen Bankern, der allmächtigen Finanzindustrie, dem Wachstumszwang durch Zins. Hier trifft sich Neonazi, Postwachstumsökonom und Massenmedien. Dieser Workshop versucht darzulegen inwiefern eine Kritik, die sich an Personen, Institutionen oder Einzelphänomenen orientiert, verkürzt und gefährlich ist.



Die Überwindung der bestehenden Verhältnisse. Revolution reloaded.

Am 15.1. 18 Uhr VG 1.105

Warum scheitern traditionelle Vorstellungen wie Revolution oder Reform? Weshalb ist ein KleinKlein á la solidarischer Ökonomie nicht ausreichend? Welche Elemente benötigt eine grundlegende Veränderung? Welche Rolle spielt der Staat und die Krise? Dieser Workshop lädt nach einem Inputvortrag zur Diskussion um die Frage der Überwindung des Kapitalismus.



Mit Marx denken lernen.

20.1, 16 Uhr VG 2.105
27.1. 16 Uhr VG 2.105

Marx ist wieder in aller Munde. Doch viel zu oft wird er verkürzt als Kritiker von Ausbeutung, Klassenverhältnissen und Finanzindustrie. Bei Marx jedoch findet eine grundlegende Kritik von Tausch, Geld, Arbeit, Wachstumszwang und Konkurrenz statt. Für die Einführung in die marxschen grundlegende Kritik der modernen Gesellschaft lesen Teilnehmer*innen das 3. Kapitel von M. Heinrichs „Kritik der politischen Ökonomie. Eine Einführung“ - Text wird zugeschickt bei Anfrage an .



Liebe und Kapitalismus

21.1. 16 Uhr VG 2.104

Kapitalismus scheint lieblos. Er ist kalt, konkurrierend, egozentrisch und unmenschlich. In diesem Workshop werden wir versuchen die Verknüpfung von romantischer Liebe und der Moderne aufzuzeigen. Dabei wird es auch darum gehen warum Liebe so wichtig in unserem Leben ist, warum sie so weht tut, was sie ausmacht und wie das Konstrukt und die Praxis von Liebe den Kapitalismus stützt. Kapitalismus scheint lieblos. Er ist kalt, konkurrierend, egozentrisch und unmenschlich. In diesem Workshop werden wir versuchen die Verknüpfung zwischen romantischer Liebe und der Moderne aufzuzeigen. Dabei wird es auch darum gehen warum Liebe so wichtig in unserem Leben ist, warum sie so weh tut, was sie ausmacht und wie das Konstrukt und die Praxis von Liebe den Kapitalismus stützen.






© 2016 — Fachschaftsrat Sozialwissenschaften der Universität Göttingenlast updated: 05.04.2017